Reizüberflutung

ernährung für hochsensible

Hochsensible sind reizoffener, und haben eine viel größere Wahrnehmung als Normalsensible.

Sie nehmen nicht nur die gängigen Reize wahr, sondern auch die schwächeren, meist im Hintergrund agierenden Reize.  Dieses Mehr an Wahrnehmung aller einströmenden Reize muss aber dennoch irgendwie verarbeitet werden.

Was aber passiert genau im Gehirn der Hochsensiblen bei einer Überreizung?

Ob Normalsensibel, oder Hochsensibel, alle einkommenden Reize müssen zuerst verarbeitet werden.

Der bedeutende Unterschied zwischen „Normalsensiblen“ und Hochsensiblen Personen (HSP) besteht darin, dass diese Überreizung bei HSP sehr viel schneller und vor allem früher eintritt. Die Reizempfindlichkeit steigt und das HS Gehirn versucht „krampfhaft“, Unwichtiges von Wichtigem zu unterscheiden , eventuelle Gefahren herauszufiltern, Eindrücke zu bewerten und zu verarbeiten.

Alle Reize, die wir bei einer Reizüberflutung wahrnehmen,  strömen auf unser Gehirn ein und erregen das Nervensystem.

Für die Verarbeitung dieser Erregung ist infolgedessen auch unser Gehirn und unser Nervensystem zuständig.

Das Gehirn arbeitet nun auf Hochtouren und muss alle eintreffenden Reize bewerten und verarbeiten. Das macht es, um seiner Aufgabe als Schaltzentrale des Körpers nachzukommen. Bei einer eventuell „drohenden“ Gefahr durch die Umgebung, müsste es Signale an unseren Körper senden, um potentielle körperliche Reaktionen auslösen zu können.

Das Gehirn im Supermarkt mit Musikgedudel, vielen Farben und Reizen ist also über-erregt und damit Stress ausgesetzt. Jede Überreizung oder Reizüberflutung ist für unser Gehirn erstmal eine Stresssituation, bei denen es quasi auf Hochtouren läuft und die, durch einen Anstieg des Energiebedarfs den Gehirnstoffwechsel erhöht.

Das erklärt im Übrigen auch die wohltuende Wirkung des Aufenthalts in der Natur. Unser Nervensystem stuft Naturgeräusche in erster Linie als ungefährlich ( z.b. Vogelzwitschern, Plätschern eines Bachs) und entspannt sich umgehend.

Die zentrale Basis, auf die wir unseren Fokus richten müssen, ist also unser Gehirnstoffwechsel.

Dieser lebt wie alles anderes von Energie.

Diese Energie bekommt das Gehirn durch unsere Ernährung.

Für die Unterstützung des Gehirnstoffwechsels bei Hochsensibilität brauchen wir gezielte Nährstoffe, Vitalstoffe und eine passende Ernährungsweise, mit Fokus auf die Gesunderhaltung unseres Darms.

 

Das klingt vielleicht erstmal kompliziert, ist es im Grunde aber gar nicht. Durch jahrelange Recherche und eigenes Ausprobieren, kann ich dir einfache Tipps und Lösungen zeigen, die du schnell im Alltag anwenden kannst!